Projekte

Gemeinsam haben wir das große Ganze im Blick.
Entdecken Sie den Strukturwandel in der Region.

Visionen für einen nachhaltigen Wandel

Halle (Saale) und der Saalekreis erhalten mit dem "Strukturstärkungsgesetz" die Möglichkeit, den Ausstieg aus der Braunkohlenutzung aktiv, zielgerichtet und nachhaltig zu gestalten. Mit diesem größten Infrastrukturprogramm der kommenden 20 Jahre und Fördermitteln in Höhe von über 660 Millionen Euro, sollen viele bedeutende Projekte und Visionen Wirklichkeit werden. Unsere Region soll sich zum modernen Zukunftsort transformieren. Im Fokus: Sechs zentrale Leuchtturmprojekte, die über 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen sollen.

Die Visionen wurden von der Kohle-Kommission Halle-Saalekreis mitentwickelt - einem Zusammenschluss der beiden kommunalen Verwaltungsspitzen und dem Vorstandsvorsitzenden der Saalesparkasse Dr. Jürgen Fox, dem Geschäftsführer der Infraleuna GmbH Dr. Christof Günther, Prof. Dr. Jörg Kirbs als Rektor der Hochschule Merseburg, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH Matthias Lux, dem Vorstand des Fördervereins Pro Halle e.V. Klaus Papenburg, dem Geschäftsführer der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Kay Senius, Prof. Dr. Christian Tietje als Rektor Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft.

Halles Leuchtturmprojekt: Altes „RAW-Gelände“ als moderner Zukunftsort

Das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk der Deutschen Bahn – umgeben von Gleisen ist es eine Insel im Dornröschenschlaf, direkt am Riebeckplatz, dem größten Verkehrsknoten der Metropolregion. In den 1860er Jahren erbaut, ist das Areal eines der größten leerstehenden Industriegelände der Saalestadt und soll sich zum neuen innovativen Stadtquartier wandeln. Es soll als Zukunftsort entstehen und weiterwachsen, der innovative Lösungen für das Leben von morgen entwickeln kann und Jobs in Zukunftsbranchen sichert. Ein Ort zum Arbeiten, Forschen, Gründen und Leben, für tausende Menschen…

Leuna bei Nacht - Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler

Nachhaltige Erweiterung: Für nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien im Chemiepark Leuna

Direkt neben dem Chemiepark in Leuna soll ein neues ca. 150 ha großes Industriegebiet für die chemische Industrie entstehen. Die Lage des Areals soll durch die Nutzung von Synergieeffekten die infrastrukturelle Anbindung des neuen Gebietes erleichtern. Die Flächen sollen für die gesamte Bandbreite der chemischen Industrie als Ansiedlungsoption zur Verfügung stehen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Bioökonomie und der Biochemie, insbesondere im Hinblick auf die Produktion von Grundstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen und mit Hilfe erneuerbarer Energien.

Klimaneutrales Gewerbegebiet in Halle (Saale): der STAR PARK II an der A14

Das welt-modernste Presswerk für Porsches Elektro-Macan, das größte Investment der Schaeffler Gruppe aller Zeiten – im STAR PARK I jagte ein Superlativ den nächsten. Im 230 Hektar großen Industriegebiet an der A14 sind fast alle Flächen verkauft und internationale Brands investierten hier über 700 Millionen Euro. Mit dem STAR PARK II soll die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden. Für das zweite Leuchtturmprojekt der Stadt Halle (Saale) sind in eimem ersten Schritt ca. 125 Mio € für die Erschließung von 200 ha Nettoansiedlungsfläche für ein klimaneutrales Gewerbegebiet mit einem Potential für etwa 3.000 Arbeitsplätze geplant.

Erfolgsgeschichte STAR PARK 1 - fast alle Flächen sind verkauft.
Beispielbild - Fraunhofer im Weinberg Campus Halle (Saale)

Gründungs- und Transferzentrum für Biochemie und Bioökonomie: Aufbau des Bioeconomy-Hubs in Leuna

Eng mit der Erweiterung des Chemieparks Leuna ist der Aufbau eines Bioeconomy-Hubs verbunden – als Gründungs- und Transferzentrum für junge Biochemie- und Bioökonomie-Firmen. Dazu soll die anwendungsorientierte Forschung des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP mit dem Bioökonomie-Netzwerk und Cluster am Standort in einem Gebäude verknüpft werden, um so schneller und effektiver aus der Produkt- und Produktionserprobung zur Marktreife zu kommen. Geplant ist ein funktionaler Bau mit einer vermietbaren Nutzfläche von ca. 10.000 m².

Neubau im Technologiepark Weinberg Campus in Halle: Business Development Center & Center for Substainable Materials and Energy

Das Projekt soll die Entwicklung innovativer und digitaler Lösungen fördern – in den Bereichen Biotechnologie, Pharmazie, Biomedizin, GreenTech, Bioökonomie und Neue Materialien. Geplant ist dazu der Neubau des Business Development Centers (BDC) und des Centers for Sustainable Materials and Energy (CSME). Im BDC sollen innovative Geschäftsmodelle, visionäre Gründungsvorhaben und wachstumsorientierte Ansiedlungen von der Idee bis zur Umsetzung begleitet werden. Im CSME soll zu nachhaltigen Materialien und erneuerbarer Energie geforscht werden.

Foto: TGZ Halle GmbH/Horst Fechner
Montage (c) www.merinnocampus.de

Zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur: Ausbau des MerInnoCampus in Merseburg

Geplant ist, für die Hochschule Merseburg das Innovative Technologie- und Anwenderzentrum (ITAM) und zugleich modulare Erweiterungsflächen für das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum (MITZ) zu errichten. So soll der Transfer der angewandten Forschung aus der Hochschule in neue Unternehmensgründungen auf dem Campus forciert werden. Dies soll insbesondere in den Bereichen Verfahrenstechnik, Energiewirtschaft, Mobilität und Digitalisierung erfolgen, den Forschungsschwerpunkten der  Hochschule Merseburg. Dazu sollen Labore, Produktions- und Versuchsanlagen sowie Büroräume in dem Gebäude auf ca. 3.000 m² geschaffen werden.

Gemeinsam in die Zukunft

Diese Leuchtturmporojekte bedeuten für Halle und den Saalekreis einen klaren und gemeinsamen Schritt in die Zukunft. Eine Region wächst zusammen. Erfahren Sie mehr über Halle (Saale) und den Saalekreis…

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